GNUnet
GNUs dezentralisiertes, anonymes und zensur-resistentes P2P-Framework.
GNUnet Logo  
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Über GNUnet

GNUnet ist ein Framework für sicheres Peer-to-Peer Networking, das keine zentralisierten oder anderweitig vertrauten Dienste verwendet. Der erste eingebaute Dienst ermöglicht - auf der Netzwerk-Schicht aufsetzend - anonymes zensur-resistentes Filesharing. Die Anonymität ist gewährleistet, indem von einem Teilnehmer abstammende Nachrichten von nur weitergeleiteten Nachrichten ununterscheidbar gemacht werden. Alle Teilnehmer agieren als Router (Weiterleitungen) und nutzen für die Kommunikation link-verschlüsselte Verbindungen mit stabiler Bandbreiten-Nutzung. GNUnet benutzt ein einfaches, Überschuss-basierendes Modell, um Ressourcen bereitzustellen. Teilnehmer des GNUnet überwachen das Verhalten der anderen in Bezug auf Ressourcengebrauch; Teilnehmer, die zum Netzwerk beitragen werden mit besseren Dienstleistungen belohnt.

GNUnet ist Teil des GNU Projekt. Die offizielle GNU Webseite kann unter http://www.gnu.org/software/gnunet/ aufgerufen werden. GNUnet kann von dieser Seite oder einem GNU Spiegel heruntergeladen werden.

Es gibt zwei grafische Oberflächen für das GNUnet-System. Diese kannst Du separat herunterladen; Einige Screenshots sind verfügbar.

Warum GNUnet?

Die erste Frage, die sich Entwickler irgend eines der Dutzenden entstehenden P2P-Netzwerken (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11) stellen sollten, ist wohl: Wieso noch ein Netzwerk? GNUnet wurde Ende 2001 mit einer Menge an neuen Ideen für sicheres Peer-To-Peer Networking angefangen. Die meisten der grundlegenden technischen Beiträge, die hinter GNUnet stehen, sind detailiert in den wissenschaftlichen Publikationen beschrieben. Die Ideen beinhalten eine verbesserte Kodierung der Inhalte (ECRS, Encoding for Censorship Resistant Sharing) und ein neues Protokoll für anonymes Routing (gap). Die Eigenschaften der Inhaltsverschlüsselung und des Routing-Protokolles erlauben es GNUnet, Teilnehmer, die zum Netzwerk beitragen, durch ein auf Überschuss basierendem Ökonomiemodel für die Ressourcenzuteilung, mit besserer Leistung zu belohnen. Außerdem ist GNUnet erweiterbar und macht es einfach neue peer-to-peer Anwendungen oder alternative Datentransport Methoden zum Basis-System hinzuzufügen. Als GNUnet angefangen wurde, wurden existierende Systeme untersucht (zu dieser Zeit insbesondere Freenet und mnet), um einen Ansatzpunkt zu finden. Dennoch war das Ergebnis, dass das geplante System zu weit von den existierenden Codesammlungen entfernt war, als dass man durch das Aufsetzen auf eines dieser Projekte profitieren könnte.

GNUnet wird laufend sowohl betreffend der technischen Ideen als auch der Implementierung verbessert - oftmals aufgrund von Diskussionen mit Entwicklern verwandter Projekte. Das wahrscheinlich bekannteste Projekt dieser Art ist Tor, ein peer-to-peer Netzwerk, das sich wie ein Proxy verhält und so den TCP-Datenverkehr anonymisiert. Tor ist eines sehr allgemeinen Designs, sodass ihm einige für anonymes Filesharing unumgängliche Funktionen wie Suchen, Verteilen und Zwischenspeichern von Inhalten fehlen.

Letztlich glauben wir, dass GNUnet die beste Lösung für anonymes file-sharing ist (oder werden wird). Die wichtigen technischen Ideen unterscheiden GNUnet weiterhin von anderen Projekten mit ähnlichen Zielen. Einige GNUnet Entwickler haben außerdem das Ziel eine gute, allgemeine Infrastruktur für neue Peer-2-Peer Protokolle zur Verfügung zu stellen. In der Zwischenzeit sollten sich Nutzer, die nach einer schnelleren, nicht anonymen Lösung, oder Anomyzer ihrers HTTP Traffics suchen, anderweitig umsehen.

Neuigkeiten

Ältere Nachrichten gibt es hier.

2009-12-29: GNUnet 0.8.1 veröffentlicht
Laden Sie GNUnet 0.8.1 hier herunter.
Erwähnenswerte Verbesserungen seit GNUnet 0.8.1 sind:
  • Verbesserter DHT-Routing-Algorithmus für nicht-anonyme Suche durch Nutzung von Fischaugen-DV-Nachbar-Routing
  • Nicht-Anonyme Downloads mittels Fischaugen-DV-Nachbar-Routing, wenn möglich
  • Nachbar-Auswahl-Code für anonymes Routing wurde verbessert
  • Kommandozeilen-Werkzeuge können jetzt genutzt werden, ohne dass Aktivität an lokale Nutzer durchsickert (#1467)
  • gnunet-gtk kann jetzt minimiert gestartet werden (#1395)
  • gnunet-pseudonym nutzt nun bessere Standard-Prioritäten für Namensraum-Bekanntmachungen (#1472)
  • Verschiedene auf HTTP-Transport bezogene Abstürze behoben (#1487)
  • Fehlende Bild-Dateien sind nun (wieder) in gnunet-gtk enthalten (#1475)
  • Korrigierte Beschreibung von Schlüsselwort-Optionen in Manpage von gnunet-search (#1468)
  • Korrigierte Beschreibungen von Pseudonymen in Manpage von gnunet-insert (#1480)
  • Doppelklick auf eine Spalte startet nicht mehr Downloads in gnunet-gtk (#1474)
  • Einen Download zwei mal anklicken startet Downloads in gnunet-gtk nicht mehr zweimal (#1485)
  • gnunet-search erkennt jetzt Such-URIs wieder und behandelt sie nicht als Schlüsselwörter (#1492)
  • Außerdem wurden diverse andere kleine Fehler behoben
Es muss gnunet-update ausgeführt werden.

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Hilfe ist immer willkommen
Hier ein paar Vorschläge

Fahrplan

Hier ist der aktuelle Entwicklungsfahrplan:



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